Bogenschießen
Höhlenzeichnungen von Bogenschützen vor ca. 15.000 Jahren zeugen von der langen
Geschichte dieser alten Schießsportart.
Der Reiz und gleichzeitig die große Schwierigkeit, aber auch Herausforderung der
Disziplin Bogenschießen besteht sicherlich darin, dass beim Zielvorgang nicht
zwei Visierpunkte (Kimme, Korn) zur Deckung gebracht werden können. Der Erfolg
des Treffens ist so primär ein Produkt der Körperbeherrschung, der
Konzentrationsfähigkeit sowie der Gleichmäßigkeit und Wiederholbarkeit von
Bewegungen.
Neben Kraft und Ausdauer erfordert Bogenschießen auch viel Konzentration. Heute
wird diese Schießsportdisziplin im Freien (90, 70, 60, 50, 30 m Distanz) und in
der Halle (18 m Distanz) geschossen. Aus dem frühzeitlichen einfachen
Weidenstock mit Angelsehne gespannt sind vergleichsweise hoch technisierte und
physikalisch ausgeklügelte Sportgeräte entstanden. Die Wurfarme des Bogens sind
zumeist aus Carbon- oder Glasfaser gefertigt. Gezielt wird zumeist mit Hilfe
einer Visierung.